Fairplay SeniorTour 2026 • Tag 5 BarLeDuc – Nancy

Der heutige Tag wird von Anfang bis Ende herausfordernd in allen Belangen. Erst einmal haben wir heute die „Königsetappe“ mit geplanten 113 km. Sie führt uns von der Maas über den Rhein-Rhone-Kanal wieder an die Mosel.

Unser „Edelhelfer“ Raini wird uns heute Abend aus dienstlichen Gründen verlassen – am Freitagmorgen wird er aber mit dem Zug zur letzten Etappe nach Saarbrücken kommen.

Kurz bevor wir den Radweg am Kanal verlassen, müssen wir den Wasserweg akrobatisch überqueren – prompt ist Hans-Jürgens Vorderreifen platt.

Nach 10 Minuten geht es weiter zur ersten Rast in Bovoilles am zentralen „Brunnen“platz des Ortes, wo bereits Alfred und Peter warten; römische Überreste sind im Dorf zu finden.

Sie haben bereits gesehen, dass wir aufgehalten wurden, da Alfred an Johanna’s Rad einen Live-Tracker angebracht hat (wir werden immer digitaler!).

In Void-Vacon queren wir den Kanal über Rampen und Treppen.

In Pagny-sur-Meuse werden wir nach der Mittagspause die Maas verlassen; der Flusslauf ist hier im übrigen keine 10 km von der Mosel entfernt, obwohl sich die Flüsse bis zu ihren Mündungen in den Rhein bzw. das Rheindelta in den Niederlanden nicht treffen werden.
Das Wetter wird besser und die Radbekleidung wird weniger – Gott sei Dank!
Der nächste historische Ort ist die Kathedrale Saint-Étienne in Toul – eine der bedeutensten gotischen Kirchenbauwerke in Frankreich. 

Das Bauwerk im Flamboyantstil aus dem 13.-15. Jh. beeindruckt die Gruppe von Außen und Innen. Wir verlassen Toul durch ein Tor der gewaltigen Festungsanlage und treffen wieder auf die Mosel.

Etwa 25 km vor dem Ziel erwischt es dann auch Karl Josef mit einem schleichenden Plattfuß; Manfred füllt immer wieder mit der elektrischen Luftpumpe auf, aber der Hinterreifen geht immer platt. Da in dem Hinterrad ein E-Motor eingebaut ist beschließen wir, dies im Zielort zu reparieren und Guido und Ich warten dann in Sexey auf Alfred zum Transfer nach Nancy.
Leider liegt unser Hotel im Zentrum und es gibt keine Parkmöglichkeiten für die Fahrzeuge – der Transfer der Gepäcktaschen und weiterer Utensilien zum Hotel sowie das Abstellen der Fahrzeuge bringt für Alle den Stresslevel an die Grenze – aber beim anschließenden Abendessen im „Exklusiv“-Restaurant um die Ecke sitzen wir alle wieder an einer langen Tafel und frönen den Geschichten des Tages. Das Gravel-Bike ist auch mittlerweile wieder fahrbereit, sodass die nächste Etappe kommen kann.

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