Fairplay SeniorTour 2026 • Tag 4 Verdun-BarLeDuc

Nachlese zum Tag 3 – Etappendaten 5:30 Std / 106,9 km / 19,4 kmh / 773 Hm / 150-360m

Heute: 4:15 Std / 78,7 km / 18,4 kmh / Hm 517m / 160-320m

Auf dem Weg zum südlichsten Punkt der Rundfahrt in Bar-le-Duc komplettieren die Teilnehmer (v.r.) Harald, Johanna mit Alfons und Klaus die Radgruppe – wir sind jetzt 12 „on the road“ und die Begleiter und Versorger Alfons und Peter M.

Die als Großregion definierte Grenze wird mit dem Ziel Bar-le-Duc überschritten. Die Stadt liegt mit ihren ca. 15.000 Einwohnern am Rhein-Marne-Kanal. Sie besteht schon seit der Römerzeit als gallo-romanische Siedlung und war ab ca. 1000 n.Chr. Sitz der Grafen von Bar. Sie hat seit dem 13. Jh. Stadtrechte und ist heute ein Zeugnis der Renaissancearchitektur. Die Unterstadt mit ihrem moderneren Flair liegt an dem Ornain. Die Oberstadt hat noch viele Gebäude – bei den aktuell Renovierungsprojekte laufen – im Stil der 15. – 17. Jahrhunderte.
Wir „erfahren“ die Zeitzeugnisse auf unserer Route.

Zuvor stellen wir unterwegs fest, dass der Wettergott mittlerweile ein Einsehen mit der Gruppe hat und wir können nach dem Start mit Nieselregen die Regenjacken nach einer guten Stunde verstauen und es wird auch merklich wärmer. Bei diesen angenehmen Radfahrbedingungen treffen wir auf einen ganz neu ausgebauten Bahnradweg, dem wir für eine gute Zeit folgen können. In Zweierreihe ist jeder mit seinem Nachbarn im Small-Talk „über Gott und die Welt“ – unterbrochen von „Pfosten Mitte“ usw. Wir steuern das Pausenziel am Schloss Thillombois an. Hierzu müssen wir dann doch etwas mit dem Auf und Ab der kleinen französischen Straßen klarkommen. Hier warten schon Alfons und Peter M. Sie haben sich heute Morgen den ersten Anschiss abholen dürfen bei der nicht angemeldeten Besichtung des Schlossumfeldes. Am Eingang stand ja auch ein Schild auf Französisch: „Entrée interdit“.

Das Chateau aus dem 12. Jh. (Neubau 19. Jh.) liegt mitten im Herzen des Départements Meuse. Seit 1990 kümmert sich ein Verein um die Nutzung der Anlage mit 43 ha und so steht es als Veranstaltungsort der Öffentlichkeit zur Verfügung – aktuell wg. Renovierung geschlossen – schade.

Wir fahren weiter und stellen u.a. fest, dass dieser Landstrich neben der  geringen Besiedlung auch bei der Unterhaltung der bestehenden Gebäude am Ende der Scala steht.

Die Mittagspause wird die Erste dieser Reise, bei der wir im Sonnenschein den „Zwiebellook“ unserer Radkleidung anpassen können und entspannt unser „Mittagsmahl“ zu uns nehmen können. Es gibt reichhaltig regionale Produkte und Dinge zum Naschen, die der Radfahrer gerne nimmt.

Die Tagesetappe endet am Hotel Ibis und später mit Autotransfer in der Innenstadt bei der Brasserie „Maitre Kanter“, die wir an diesem Abend zweimal heimsuchen – zum hervorragenden Essen – und zu einem Schlusstrunk „Kanterbräu“.

Bei dem kleinen Stadtrundgang verweilen wir am Denkmal „Le Monument des Michaux“. Hier wird erläutert, dass Michaux und seine Kinder 1861 das Pedal für das Fahrrad der Weltöffentlichkeit präsentiert haben (Beispiel Hochrad).

Wir sind alle gespannt wie es dann am nächsten Morgen auf der Etappe von Bar-le-Duc nach Nancy mit den Wetterkapriolen weitergeht – bonne nuit

 

 

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