Tag 5: Transfer vom Rhein zur Mosel – vom Elsass nach Lothringen

Die Statistik von heute:

9:10 Std on the Road / 6:50 Std im Sattel / 126 km / 18,4 km/h / 1200 Hm

3 heftige Regenschauern bei 12-18 Grad

Die Flüsse: Rhein-Marne Kanal / Saar / Nied / Mosel

Die  Transferetappe ist schon eine Besondere. Es ist die längste Strecke und hat von Anfang bis Ende Überraschungen im Gepäck.

Nach dem Einrollen am Kanal ist doch die Feuchtigkeit der Regenfälle der Nacht signifikant für das Wohlbefinden im Sattel. Die Kälte kann nicht verschwiegen werden. Aber Abhilfe schafft der lange Anstieg nach Phalsbourg – leider lassen wir das Schiffshebewerk in Arzwiller links liegen – es währen dann auch noch einmal rd 10 km mehr.

Am Ende sind wir oben alle nach der ersten Regenschauer nass und warten an der Sporthalle auf besseres Wetter.

Den ersten Kaffee „unterwegs“ gibt es dann in Sarre-Union nach einem Drittel der Strecke (42 km). Und da wir schon kurz vor 12 Uhr haben präsentiert Joachim am Bus frisches Baguette usw. Über allem wachen die Störche auf den Dächern der lothringischen Gemeinde. Wir wechseln heute noch einmal ins Elsass in wieder zurück nach Lothringen im Grand Est.


Am Straßenrand stehen immer wieder Schilder mit dem Hinweis auf die Maginot-Linie Aquatique. Wiki sagt dazu, dass diese Barriere errichtet wurde, um einen deutschen Vormarsch im Zweiten Weltkrieg zu verhindern. Die 6 Speicherteiche der Hochebene sollten die Fläche  innerhalb von 36 Stunden fluten. Heute sind die Teiche für naturnahe touristische Nutzung umfunktioniert – eine m.E. sehr gute Maßnahme. 

Der zweite Break des Tages nach ca 84 km ist in St.Avold – Kaspar und Klaus begleiten jetzt Joachim im Bus für die Orga in Metz.

Die 8er Radgruppe begibt sich mit Regenschutz auf die Strecke – der Kurs ist auf direktem Weg auf 400 m Höhe abgesteckt und bei der Ehemaligem Bunkeranlage im Sichtfeld von St.Avold ist die Steigung mit bis zu 14% am Stadtausgang geschafft. Die Regenklamotten müssen weg und damit sind wir eher etwas ungeschützt der nächsten Regenschauer ausgesetzt. Das Phänomen einer nebelartig dampfenden Straße während der heftigen Schauer ist für viele neu.

Am Stadteingang von Metz erwischt uns der Regen noch einmal – der Schlamm an den Rädern ist jetzt weitgehend weg und wir sind bald auch wieder weitgehend trocken unterwegs. Die letzten 5 km im Stauverkehr des Feierabend sind nervig aber zielorientiert und somit landen wir mit den Städten in der Tiefgarage des Kyriad Hotel in der Nähe des Zentrum.

In der Altstadt füllen wir nach CheckIn und Duschen die Flüssigkeitsspeicher mit regionalem Bier wieder auf.
Im Hotel nutzen wir die hervorragende Küche mit dem Abendessen in dem Hotelrestaurant. Ein Lob an das Team des Kyriad-Hotels.


Der Spruch des Abends von Manfred zu Klaus:

„Hättest du in der Schule aufgepasst, wärest du zum Biertrinker geworden“!

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